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Push Pull Legs als 3‑Tage‑Variante: Der rotierende Split

Praktische Anleitung für Push‑Pull‑Legs 3 Tage/Woche: Wochenplan, Übungsauswahl, Progression und wer besser andere Wege geht.

leg press

Photo by RepBro.

Ja — Push Pull Legs lässt sich effektiv auf 3 Tage/Woche betreiben; die gängigste und praktikable Variante ist ein rotierender Split (Woche A: Push/Pull/Legs, Woche B: Pull/Legs/Push, Woche C: Legs/Push/Pull), dadurch verteilst du Belastung und Erholung gleichmäßiger.

Wie sieht ein konkreter Wochenplan aus?

Variante A — rotierender Zyklus (empfohlen):

  • Woche 1: Mo Push, Mi Pull, Fr Legs
  • Woche 2: Mo Pull, Mi Legs, Fr Push
  • Woche 3: Mo Legs, Mi Push, Fr Pull

Wiederhole den Zyklus. So bekommst du keine starren Reihenfolgen, Überschneidungen (z. B. schwere Beine vor Rücken) variieren und typische Ermüdungsprobleme lassen sich reduzieren.

Fixversion (einfacher): Mo Push, Mi Pull, Fr Legs — trifft jede Muskelgruppe einmal pro Woche, funktioniert, ist aber weniger flexibel.

Welche Übungen wähle ich — Reihenfolge und Logik?

Grundprinzipien:

  • Zuerst die schweren Mehrgelenksübungen (compound), dann gezielte Isolation.
  • Priorisiere Schwachstellen am Trainingsanfang der Einheit.
  • Wähle 4–6 Übungen pro Einheit, je nachdem wie viele Sätze du pro Muskel planst.

Beispiel‑Tage (Praktisch, moderate Intensität):

Push (Brust/Schultern/Trizeps)

  • Bankdrücken oder Schrägbank Kurzhantel: 3×5–8
  • Schulterdrücken (Langhantel/KH): 3×6–8
  • Dips oder enge Liegestütze: 2×8–12
  • Seitheben: 2×12–15
  • Trizepsdrücken am Kabel/Kickbacks: 2×10–15

Pull (Rücken/Bizeps)

  • Klimmzüge oder Latzug: 3×5–8 (oder 6–10 beim Latzug)
  • Langhantel- oder Kurzhantelrudern: 3×6–8
  • Vorgebeugtes Seil/Facepulls: 2×12–15
  • Bizeps Curls (SZ/KH): 2×8–12

Legs (Beine/Beinbeuger/Glutes/unterer Rücken)

  • Kniebeuge oder Beinpresse: 3×5–8
  • Rumänisches Kreuzheben oder Beinbeuger: 3×6–10
  • Bulgarische Split Squats oder Ausfallschritte: 2×8–12 pro Bein
  • Wadenheben: 3×10–15

Sets und Sätze: 12–18 Arbeitssets pro Training sind ein guter Ausgangspunkt. Passe je nach Erholung und Trainingsstatus an.

Sicherheitsnote: Bei scharfen Schmerzen sofort abbrechen; achte auf saubere Technik und konsultiere bei anhaltenden Problemen eine qualifizierte Fachperson. Keine Diagnosen hier.

Wie genau progessiere ich (konkrete Regeln)?

  1. Lineare Laststeigerung: Wenn du das obere Ende der Wiederholungsrange bei allen Sätzen einer Übung erreichst (z. B. 3×8/8/8 bei 6–8), erhöhe das Gewicht beim nächsten Training um ~1–2,5 kg (2–5 lb) für Oberkörper, 2,5–5 kg (5–10 lb) für Unterkörper.

  2. Reps‑Backoff und Volumen: Wenn du das Gewicht nicht steigern kannst, versuche 1–2 zusätzliche Wiederholungen pro Satz bis zur Obergrenze, danach einen zusätzlichen Satz hinzufügen.

  3. RPE‑Guidance: Arbeite bei Hauptübungen mit RPE 7–8 (2–3 Rep(s) in Reserve). Bei Isolationsübungen 7–9 je nach Ziel.

  4. Deload alle 4–8 Wochen: Wenn du langsame Fortschritte, Müdigkeit oder schlafbezogene Einbußen spürst, reduziere Volumen oder Intensität für 1 Woche (50–70% Volumen).

  5. Makrozyklen: 6–12 Wochen Aufbauphase mit Fokus auf Progressive Overload, dann 2–3 Wochen Taper/Deload.

Wie viele Sätze und Wiederholungen pro Muskel/Woche?

  • Zielvolumen: 8–16 effektive Sätze pro Muskelgruppe/Woche als Richtwert.
  • Bei 3 Trainingstagen ist das oft 1–2 schwere Sätze pro Muskel/Session plus 1–3 Assistenzsätze.

Beispiel: Rücken = Klimmzüge 3×6–8 + Rudern 3×6–8 + Facepulls 2×12 = 8 Sets.

Für wen ist diese Variante ungeeignet?

  • Absolute Anfänger (weniger als ~6–12 Monate Trainingserfahrung): Ein einfacher Ganzkörperplan 3×/Woche liefert oft bessere Lernkurven für Technik und Kraft.
  • Sehr fortgeschrittene Athleten, die höhere Frequenz/Volumen brauchen: Fortgeschrittene Kraftsportler erreichen oft besseren Fortschritt mit 4–6 Trainingstagen/Woche.
  • Menschen mit sehr unregelmäßigen Wochenplänen: Der rotierende Split braucht Konstanz; bei stark variierenden Tagen sind flexible Ganzkörper‑Sessions sinnvoller.
  • Wer akute Verletzungen oder Reha‑Bedarf hat: Folge der Empfehlung von Therapeuten; spezialisierte Programme sind notwendig.

Wie unterscheidet sich das von anderen 3‑Tage‑Optionen?

Im Vergleich zu einem starren 3‑Tage Push/Pull/Legs setzt der rotierende Split auf variable Reihenfolge, was Erholungsfenster ausgleicht und systematisch Überlastungen vermeidet — nützlich, wenn du an mehreren schwächeren Punkten arbeitest. Wenn du planen willst, dein Programm digital zu importieren oder zu vergleichen, sieh dir die Importunterstützung an: https://www.repbro.app/import und die App‑Infos hier: https://apps.apple.com/us/app/gym-workout-coach-repbro/id6763749305.

Praktische Tipps für die Umsetzung?

  • Halte die Trainingszeit pro Einheit auf 45–75 Minuten.
  • Notiere Gewichte, Sätze und RPE — saubere Daten beschleunigen Progression.
  • Betrachte Ernährung und Schlaf als nicht verhandelbar für Fortschritt.
  • Freie Übungen zuerst, Maschinen/Isolationsübungen später.

Ein Satz zum Abschluss: Die rotierende Push‑Pull‑Legs‑Variante ist eine pragmatische, ballaststoffarme (kein Hype) Lösung für 3 Tage/Woche‑Trainierende, die Struktur, Flexibilität und solide Progressionsregeln wollen.

Frequently asked questions

Wie oft trainiert jede Muskelgruppe bei der rotierenden 3‑Tage‑Variante?
Mit dem rotierenden Split trainiert jede Muskelgruppe im Schnitt alle 6–9 Tage; über einen mehrwöchigen Zyklus kommt aber vergleichbare Frequenz wie bei festen 3x/Woche‑Splits zustande.
Ist das für Anfänger geeignet?
Anfänger profitieren oft mehr von einem ganzkörperbasierten 3x/Woche‑Plan; PPL 3 Tage ist sinnvoll ab etwa 6–12 Monaten Trainingserfahrung oder wenn du spezifische Prioritäten hast.
Wie steigere ich die Belastung konkret?
Erhöhe das Gewicht um ~2–5% wenn du alle gesetzten Wiederholungen sauber schaffst, oder füge 1–2 Wiederholungen pro Satz bis zu vorgegebenen Grenzen; alternativ 1 Zusatzsatz pro Muskel alle 2–3 Wochen.

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